Gua Sha-Massage

Gua Sha-Massage – eine Methode der klassischen chinesischen Medizin

Diese Behandlungsmethode ist besonders in Ost- und Südasien verbreitet. Auch bei uns ist diese Methode immer weiter verbreitet, da es eine besonders sanfte Alternative ist, um Schmerzen zu lindern.


Übersetzt bedeutet "Gua" schaben. Die Technik besteht darin, die abgerundete Kante eines Porzellanlöffels entlang der Muskeln oder Meridiane in ca. 5 bis 10 cm langen Zügen zu bewegen, also zu schaben. Dabei tritt eine Verfärbung und Blutung unter der Haut auf. Je stärker die Blutstase, desto stärker verfärbt sich die Haut.


Viele Patienten verspüren bereits während der Behandlung eine Erleichterung oder Veränderung. Mit dieser Massage können zum Beispiel Verspannungen gelöst werden. Meist bietet sich diese Methode als Ergänzung zu anderen Therapieformen an. Gerne berate ich Sie, ob diese Behandlung in Frage kommt.


Die Gua Sha-Massage kann bei folgenden Indikatoren in Frage kommen:

  • Erkältungen
  • Fieber
  • Husten und Atemnot, Bronchitis, Asthma oder Emphysem
  • Hitzeerschöpfung
  • Muskel-, Bänderverletzungen und bei Steifheit
  • Kreislaufschwäche
  • Schmerzen verschiedenster Genese
  • Fybromyalgie
  • Frauenleiden
  • Urologische Probleme
  • Verdauungs-Probleme
  • Unterstützend bei Lebens- und Rauschmittelvergiftungen


Bei folgenden Beschwerden und Problemen ist von einer Gua Sha-Massage abzuraten:

  • Hoher Blutdruck
  • Hämophilie
  • Frische Verletzungen
  • Hämatome
  • Petechien
  • Sonnenbrand
  • Ekzeme
  • Pickel
  • Leberflecken
  • Am Abdomen während der Schwangerschaft
  • Bei stark geschwächten Patienten